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Mannheimer Netzwerk hilft Opfern von Belästigung, Verfolgung und Bedrohung
Muss denn wirklich erst „was“ passieren, bevor man etwas unternehmen kann? Unsere Antwort dazu ist ein klares „NEIN!!“
Seit 2005 setzen wir einen unserer Schwerpunkte auf den verbesserten Schutz von Stalking-Opfern. Aus den Erfahrungen einer gemeinsamen Studie mit dem Stalking-Experten Professor Dr. Harald Dressing vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) wissen wir, wie wichtig es für die Betroffenen ist, sich möglichst frühzeitig Hilfe zu holen und gegen das Stalking - wenn nötig auch mit juristischen Schritten - vorzugehen. Betroffene unterliegen aber leider immer noch häufig dem Irrglauben, sie könnten den oder die Stalkerin durch "ruhiges Verhalten" loswerden. Im schlimmsten Fall gehen die Opfer nicht mehr aus dem Haus, treffen sich nicht mehr mit Freunden, wechseln ihren Arbeitsplatz oder sogar ihren Wohnort. "Irgendwann", so hört man immer wieder, "wird ER oder SIE schon aufgeben". Leider ein Trugschluß!
Die Erfahrungen zeigen, dass Stalker sich allein durch passives Verhalten ihrer Opfer in der Regel nicht abschrecken lassen. Stalker sind bei ihren Belästigungen und Verfolgungen ideenreich und kreativ. Selbst wenn die Opfer über einen Zeitraum von Wochen oder sogar Monaten nichts mehr von ihrem Peiniger hören, muss dies nicht das Ende der Belästigung bedeuten. In vielen Fällen "flammt" das Stalking - auch ohne erkennbare Gründe - wieder auf. Die Opfer fühlen sich zunehmend verzweifelt und ohnmächtig.
Unser Mannheimer Netzwerk von Beratungsstellen (Beratungsstellen unterreichen, vielleicht am besten dort den Flyer einfügen, da dort die Adressen enthalten sind) bietet Opfern kompetente Hilfe und Beratung.
Wir klären Sie über strafrechtliche (§ 238 STGB Nachstellung u.a.) und zivilrechtliche (Gewaltschutzgesetz) Verfahren auf.
Die Handlungsmöglichkeiten der Polizei wurden darüber hinaus deutlich verbessert. Die Studienergebnisse belegen, dass besonders die polizeilichen Maßnahmen ein effektives Mittel darstellen. Informationen zur Studie und deren Auswertung erhalten Sie unter hier.
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Das Zentralistitut für Seelische Gesundheit bietet Betroffenen ebenfalls Beratung und die Teilnahme an einem Gruppenprogramm.
Weitere Informationen können Sie aus dem beigefügten Plakat sowie hier entnehmen. Unterstützung, Opferbetreuung- und ggf. Begleitung finden Betroffene auch beim Weissen Ring.
Wenden Sie sich frühzeitig an die Beratungsstellen oder die Polizei, wenn Sie Opfer von Stalking sind. Den beigefügten Fragebogen können Sie zur Anzeigenerstattung mitbringen.
Werden Sie über einen längeren Zeitraum gestalkt, empfehlen wir ein Tagebuch (in deutsch und türkisch) zu führen.
Sie wollen mehr über STALKING wissen?
Sie suchen Verhaltenstipps? Hier werden Sie fündig. Oder informieren Sie sich auf den folgenden Seiten:
www.weisser-ring.de www.zi-mannheim.de www.polizei-beratung.de www.stalkingforschung.de www.deutsche-stalkingopferhilfe.de www.bmj.bund.de www.liebeswahn.de
Kontakt: Polizeipräsidium Mannheim / Kriminalprävention KOK’in Astrid Fleck Tel. 0621 / 174-3012 (-3010) EMail: astrid.fleck@polizei.bwl.de oder kbst@polizei.bwl.de
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