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Kampagne „Hand in Hand“ - Gegen Gewalt und Vernachlässigung von Kindern
"Die Familie ist für Millionen Kinder der gefährlichste Ort"
(Zitat Unicef)
3.373 angezeigte Fälle von Kindesmisshandlung in Deutschland im Jahr 2007 (Polizeiliche Kriminalstatistik)
- In Deutschland sterben jährlich etwa 100 Kinder unter 15 Jahren an den Folgen elterlicher Gewalt (Unicef)
Fakten, die dazu beigetragen haben, die Kampagne „Hand in Hand“ ins Leben zu rufen. Gerade Kinder sind familiärer Gewalt in besonderem Maße schutz- und wehrlos ausgeliefert. Wir können nur erahnen, welche Demütigungen Kinder alltäglich innerhalb der Familie ertragen müssen. Für Hilfsangebote sind gewaltbereite Eltern häufig schwer zu erreichen. Die schutzlosen Opfer werden später in vielen Fällen selbst zum Täter.
Mit unserer Kampagne „Hand in Hand“ rufen wir unsere Bürgerinnen und Bürger zum Hinschauen und Handeln auf.
Gleichzeitig thematisieren wir – dank der Unterstützung zahlreicher Kooperationspartner – die Bedeutung einer gewaltfreien Erziehung. Wir wissen, dass Eltern ihre Kinder oft aus Verzweiflung oder Überforderung misshandeln und aus Scham schweigen. Wir wissen auch, dass Zeugen von Misshandlung und Vernachlässigung an Kindern oft ebenfalls schweigen – nicht aus Scham, sondern aus Unsicherheit und Angst!
Mit unserem Maßnahmenpaket wollen wir das Schweigen brechen. Wir wollen Betroffenen Hilfestellung und Beratung bieten, Hemmschwellen vor Beratungsstellen abbauen und das Vertrauen in die Polizei stärken.
Wir bieten (kostenlos)
Informationsstände bei geeigneten Anlässen (z.B. Bürgerfesten, Ausstellungen etc.) jeweils besetzt mit einem Beamten der Kriminalprävention sowie einem Partner aus unserem Projekt (z.B. Kinderschutzbund, Caritas, Stadt Mannheim etc.)
Stand auf dem Paradeplatz Mannheim mit dem Kinderschutzbund
Vorträge von jeweils 30-90 min. Dauer bei geeigneten Veranstaltungen. Wir informieren über unsere Aufgabenfelder, das Projekt, Fakten von Kindesmisshandlung und Vernachlässigung und geben Hilfestellungen und Tipps für Betroffene zum Thema Erziehung. Die Vorträge werden jeweils von einem Beamten der Kriminalprävention sowie einem Partner aus dem Erziehungsbereich übernommen. Bei Gruppen mit Migrationshintergrund bemühen wir uns einen geeigneten Dolmetscher hinzuzuziehen. Die konkreten Inhalte werden mit Interessierten im Vorfeld abgesprochen.
Kostenlose Flyer in deutsch, arabisch, türkisch sowie Poster in verschiedenen Größen. Die Flyer enthalten eine Auflistung von Erziehungsberatungsstellen in Mannheim.
Kontakt und weitere Informationen erhalten Sie beim
Polizeipräsidium Mannheim / Kriminalprävention
Kriminaloberkommissarin Astrid Fleck
Tel. 0621/174-3012 (-3010) • EMail: kbst@polizei.bwl.de
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